Ratgeber
Beleihungswertgutachten
Was Banken bewerten – und warum
Ein Beleihungswertgutachten ermittelt den Beleihungswert einer Immobilie – jenen Wert, den eine Bank ihrer Finanzierung dauerhaft und risikoarm zugrunde legt. Anders als der Verkehrswert, der den aktuellen Marktwert abbildet, ist der Beleihungswert bewusst vorsichtig angesetzt: Er beschreibt den Wert, der sich über die gesamte Laufzeit eines Kredits voraussichtlich erzielen lässt, unabhängig von kurzfristigen Marktschwankungen.
Ermittelt wird er nach den Vorgaben der Beleihungswertermittlungsverordnung (BelWertV). Für Kreditinstitute ist er die zentrale Grundlage, um Finanzierungen abzusichern und die Beleihungsgrenze festzulegen. Für Eigentümer und Käufer ist er deshalb entscheidend: Er beeinflusst, wie viel Fremdkapital eine Bank zu welchen Konditionen bereitstellt.
In diesem Ratgeber erfahren Sie, wie der Beleihungswert ermittelt wird, worin er sich vom Verkehrswert unterscheidet und welche Rolle er bei der Immobilienfinanzierung spielt. Qualifizierte Sachverständige für Ihre Region finden Sie über unser Netzwerk.
Beiträge
5 Fakten zum Beleihungswert, die Banken bei der Immobilienfinanzierung prüfen
Beleihungswertgutachten: 5 Fakten, die Eigentümer kennen sollten
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